Verpackungslexikon

Flattermarke

Flattermarken sind bestimmte gedruckte Markierungen auf Halbfabrikaten bei der Buch- und Verpackungsherstelllung.

Flattermarken sind bei der Buchherstellung auf jedem Rohbogen versteckte auf- gedruckte kleine Balken, die nach dem Falzen des Bogens auf dem Bogenr├╝cken sichtbar werden. Sie erleichtern es dem Buchbinder beim Zusammentragen die richtige Reihenfolge zu erkennen. Sind die Bogen richtig angeordnet, sind die Flattermarken treppenf├Ârmig zu sehen. Ist das Buch fertig gebunden, sind sie nicht mehr sichtbar.

Daneben werden Flattermarken auch in der Verpackungsindustrie verwendet. An den Kanten bedruckter Packmittel werden dazu charakteristische Markierungen angebracht, die beim ├ťbereinanderstapeln der Packmittel, wie z. B. zusammen- gelegter Faltschachteln, eine oder mehrere durchgehende Linie bilden. Une- rw├╝nschte Vermischungen mit anderen bzw. anders bedruckten Packmitteln fallen so als Unterbrechungen dieser Linie schnell auf. So werden beispielsweise unter- schiedliche Versionen bedruckter Packmittel mit unterschiedlichen Flattermarken versehen, um zu vermeiden, dass versehentlich Packungen mit einem inzwischen ├╝berholten Aufdruck in die Produktion gelangen. Im Gegensatz zu den Flattermar- ken bei B├╝chern sind diese Flattermarken in Form kleiner Balken h├Ąufig an den Kanten von Schachteln handels├╝blicher Produkte zu sehen.

Quelle: Wikipedia

 

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