Verpackungslexikon

Kindergesicherte Verpackung

Kindergesicherte Verpackungen sollen verhindern, dass Kleinkinder, die noch nicht in der Lage sind einen komplexen Öffnungsmechanismus zu überwinden, Kontakt mit dem gesundheitsgefährdenden Inhalt bekommen. Für viele Produkte von denen eine Gesundheitsgefahr für Kleinkinder ausgeht ist der Einsatz durch nationale und internationale Gesetzgebungen verbindlich vorgeschrieben.

Allgemeines
Kindergesicherte Verpackungen gibt es in zahlreichen Typen. Sehr häufig werden Verpackungen mit Verschlüssen, die durch gleichzeitiges Drücken und Drehen zu öffnen sind, verwendet. Andere Systeme umfassen zum Beispiel Blisterverpackungen und Einmaldosierungen für flüssige Inhalte aus dem Bereich der pharmazeutischen Produkte oder auch kindergesicherte Kartonagen, Flowpacks, Beutel mit Öffnungssicherung.

Eine Reihe von international anerkannten Normen, definiert die Anforderungen an kindergesicherte Verpackungen. Die Prüfung und die Zertifizierung wird durch Zertifizierungsstellen vorgenommen, die nach EN 45011 akkreditiert sind.

Produkte, die kindergesichert verpackt werden müssen
Die Liste der zu sichernden Produkte ist äußerst umfangreich. Hierzu zählen unter anderem chemisch-technische Haushaltsprodukte, wie etwa aggressive Reinigungsmittel, Baumarktprodukte wie etwa Säuren, Laugen, benzinhaltige Rezepturen, Produkte mit hohen Konzentrationen von ätherischen Ölen wie Lampenölen oder Kosmetika. Darüber hinaus stellen Arzneimittel ein erhebliches Gefahrenpotential dar.

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

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